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Trichom, CBGA, Terpinolen, Full Melt, Light Dep, LOQ, Incoterms: Das Vokabular rund um Hanf vereint Botanik, Chemie, altes Handwerk und europäisches Recht. Dieses Glossar versammelt 138 Fachbegriffe mit präzisen, belegten Definitionen, alphabetisch sortiert und nach Themen gruppiert, damit du dieselbe Sprache sprichst wie deine Anbauer, Labore und Kunden.
Kurz gesagt: Dieses Glossar erklärt 138 Begriffe rund um Hanf und CBD, von „Aktivität des Wassers“ bis „Zwitter“, in jeweils zwei bis fünf Sätzen. Jede Definition ist sachlich, an wissenschaftlichen oder rechtlichen Quellen geprüft und verweist, wo es sinnvoll ist, auf den Ratgeber unserer Website, der das Thema vertieft.
Die Branche spricht einen Jargon, der aus mehreren Welten stammt: aus der Botanik (Brakteen, Chemotyp), der analytischen Chemie (HPLC, Bestimmungsgrenze), den Handwerkstraditionen des Rif und des Himalaya (Kif, Charas), dem Englisch nordamerikanischer Grower (Light Dep, Full Melt, Badder) und dem europäischen Recht (Sortenkatalog, Incoterms, Reverse Charge). Ein und dasselbe Wort kann sogar je nach Gesprächspartner etwas anderes bedeuten: Im Handel ist „Pollen“ ein trocken gesiebtes Harz, für Botaniker dagegen der Blütenstaub männlicher Pflanzen.
Damit du dich zurechtfindest, steht jeder Begriff zweimal auf dieser Seite: nach Themen gruppiert im Inhaltsverzeichnis unten und alphabetisch sortiert mit einem anklickbaren Register. Cannabinoide werden ausschließlich über ihre chemische Struktur und ihre Rolle in der Pflanze beschrieben. Die ganze Reihe findest du unter alle unsere Ratgeber.
| Thema | Begriffe | Beispiele |
|---|---|---|
| Botanik der Pflanze | 28 | Bastfaser, Blütenstand, Braktee |
| Natürliche Cannabinoide | 15 | Cannabinoid, CBC, CBD |
| Terpene und Aromen | 20 | Bisabolol, Botanische Terpene, Caryophyllen |
| Harze und Texturen | 18 | Badder, Charas, Crumble |
| Anbau und Trocknung | 21 | Autoflowering, Blütephase, Botrytis |
| Labor und Qualität | 16 | Aktivität des Wassers (aw), Analysezertifikat, Charge |
| B2B-Handel und Regulierung | 20 | Angebot, B2B, Distributor |
Sieben Wortfamilien. Klicke auf einen Begriff, um zur Definition zu springen.
Art, Organe, Geschlechter und Linien: die Grundlage, um eine Blüte korrekt zu beschreiben.
Die terpenophenolischen Moleküle des Hanfs, hier rein chemisch beschrieben.
Die flüchtigen Verbindungen, die den Duft einer Blüte oder eines Harzes prägen, von Myrcen bis zu Thiolen.
Das Vokabular der gesiebten und gepressten Harze und der Konzentrate, beschrieben nach Aussehen und Herkunft.
Von der Anbauform bis zum Curing: die Schritte, die Dichte, Optik und Bouquet bestimmen.
Analysemethoden, Grenzwerte und Prüfungen, die ein gewerblicher Einkäufer lesen können sollte.
Begriffe des Großhandels und die europäischen Regeln, die den Hanfmarkt bestimmen.
138 Definitionen in alphabetischer Reihenfolge. Über das Register springst du direkt zu einem Buchstaben.
Maß für das „freie“, für Mikroorganismen verfügbare Wasser auf einer Skala von 0 bis 1. Die Norm ASTM D8197 nennt für getrocknete Blüten einen Bereich von 0,55 bis 0,65: niedrig genug, um Schimmel zu bremsen, hoch genug, um die Textur zu bewahren. Er ist die Schlüsselgröße in unserem Lagerungs-Ratgeber.
Labor und QualitätBericht eines Labors zu einer bestimmten Charge: Probenidentität, Methoden, Cannabinoidwerte und je nach Auftrag Terpene, Feuchte oder Kontaminanten. Ein COA wird zusammen mit Chargennummer, Prüfdatum und Laborname gelesen. Es gilt nur für die Charge, die es nennt.
Labor und QualitätDatierter, bepreister Vorschlag mit Produkten, Mengen, Stückpreisen, Versandkosten und Zahlungsbedingungen. Für gewerbliche Mengen werden Preise per Angebot festgelegt. Nach Annahme bindet es beide Seiten.
B2B-Handel und RegulierungVon ruderalis geerbte Eigenschaft: Die Pflanze blüht nach ihrem Alter, wenige Wochen nach der Keimung, unabhängig von der Tageslänge. Der Zyklus ist kurz, die Pflanze bleibt klein. Solche Sorten eignen sich für schnelle Kulturen und Breiten mit kurzen Sommern.
Anbau und TrocknungVerkauf zwischen Unternehmen: Shops, Distributoren, Großhändler. Preise verstehen sich in der Regel netto, in Mengenstaffeln, mit Rechnung an das Unternehmen. B2B setzt eine steuerliche Identifikation des Käufers voraus.
B2B-Handel und RegulierungKonzentrat mit cremiger, geschmeidiger Konsistenz ähnlich einem Kuchenteig, daher der englische Name. Opak und gelb bis golden, wird es mit einem Spatel verarbeitet. Der Begriff beschreibt eine Textur, keine Zusammensetzung.
Harze und TexturenLange, reißfeste Faser in der Rinde des Stängels, dem Bast. Sie wird durch die Röste freigelegt, einen kontrollierten Abbau des umgebenden Gewebes. Textilien, Seile, technische Papiere und Verbundwerkstoffe sind ihre wichtigsten Absatzwege.
Botanik der PflanzeSesquiterpenalkohol, C15H26O, mit sanftem, blumigem Duft, bekannt als Bestandteil der Echten Kamille. In kleinen Mengen in manchen Hanfsorten enthalten, rundet es das Bouquet ab. Es ist wenig flüchtig.
Terpene und AromenDichte Traube weiblicher Blüten an den Triebspitzen, im Handel schlicht Blüte oder Bud genannt. Dichte, Trichombesatz und Qualität des Trimmens sind die ersten Kaufkriterien, die unser Ratgeber zur Qualität von Hanfblüten im Detail erklärt.
Botanik der PflanzePhase, in der die Pflanze ihre Blütenstände bildet, ausgelöst durch längere Nächte oder indoor durch den Wechsel auf 12 Stunden Licht. Sie dauert je nach Genetik meist sieben bis zehn Wochen. In den ersten Wochen strecken sich die Triebe deutlich.
Anbau und TrocknungTerpene aus anderen Pflanzen (Zitrusfrüchte, Nadelhölzer, Gewürze) oder gemischt, um ein Profil nachzuahmen. Die Moleküle sind mit denen des Hanfs identisch, doch die Mischungen bilden die hunderten Spurenstoffe eines natürlichen Bouquets nicht nach. Im Gegensatz dazu spricht man von hanfeigenen Terpenen.
Terpene und AromenSchimmel durch Botrytis cinerea, der dichte Buds von innen befällt, wenn die Luft feucht und kühl ist. Befallene Stellen werden braun und überziehen sich dann mit grauem Flaum. Eine befallene Charge muss aussortiert werden.
Anbau und TrocknungKleines umgewandeltes Blatt, das jede weibliche Blüte umhüllt und den Fruchtknoten schützt. Im Jargon heißt es oft Kelch, obwohl Hanf keinen echten Kelch besitzt. Brakteen tragen die höchste Dichte an Drüsentrichomen der ganzen Pflanze.
Botanik der PflanzeEine Familie terpenophenolischer Verbindungen, die typisch für Hanf ist; mehr als hundert sind bisher identifiziert. Die von der Pflanze gebildeten heißen Phytocannabinoide. THC, CBD und CBG sind am besten untersucht, die übrigen gelten als Neben-Cannabinoide. Unser Cannabinoid-Guide stellt sie einzeln vor.
Natürliche CannabinoideWissenschaftlicher Name der Art, die Carl von Linné 1753 beschrieb; das „L.“ verweist auf ihn als Autor. Die meisten Botaniker sehen darin eine einzige, sehr variable einjährige Art mit 20 Chromosomen, in der indica und ruderalis als Unterarten oder Varietäten gelten. Faserhanf, Samenhanf und Blütensorten gehören alle zu diesem Taxon.
Botanik der PflanzeBicyclisches Sesquiterpen, C15H24, mit Noten von schwarzem Pfeffer und Gewürznelke. Es besitzt einen seltenen Vierring aus Kohlenstoff. Im Hanf ist es das am häufigsten dominierende Sesquiterpen; durch Oxidation entsteht Caryophyllenoxid.
Terpene und AromenCannabichromen, C21H30O2, abgeleitet von CBCA, das die CBCA-Synthase bildet. In jungen Pflanzen ist es oft reichlicher vorhanden als in reifen Blüten. Es gehört zu den Neben-Cannabinoiden, auf die Labore immer häufiger prüfen.
Natürliche CannabinoideCannabidiol, C21H30O2, mit einer molaren Masse von rund 314,5 g/mol. Erstmals 1940 gewonnen, wurde seine Struktur 1963 aufgeklärt. 2020 entschied der EuGH, dass es kein Suchtstoff im Sinne des Übereinkommens von 1961 ist. Alles über das Molekül steht in unserem CBD-Guide.
Natürliche CannabinoideCannabidiolsäure, C22H30O4, gebildet aus CBGA durch die CBDA-Synthase. Sie ist das häufigste Cannabinoid in den meisten Hanfsorten des EU-Katalogs. Als Isomer von THCA unterscheidet sie sich von diesem durch einen offenen Ring.
Natürliche CannabinoideCannabidivarin, C19H26O2, das Gegenstück zu CBD mit Propylkette. Es kommt vor allem in Chemotypen vor, die reich an CBD und Varinen sind. Wie THCV wird es per Flüssigchromatographie bestimmt.
Natürliche CannabinoideCannabigerol, C21H32O2, die neutrale Form von CBGA. Lange nur in Spuren vorhanden, dominiert es heute in gezielt gezüchteten Sorten des Chemotyps IV. Chemie, Herkunft und Markt erklärt unser CBG-Guide.
Natürliche CannabinoideCannabigerolsäure, C22H32O4. Als „Muttermolekül“ ist sie der Ausgangspunkt der Biosynthese: Drei Enzyme bauen sie jeweils zu einer anderen Säure um (THCA, CBDA oder CBCA). Sie reichert sich in Genetiken an, in denen diese Enzyme wenig aktiv sind.
Natürliche CannabinoideCannabinol, C21H26O2, das erste überhaupt identifizierte Cannabinoid, Ende des 19. Jahrhunderts. Es entsteht vor allem durch langsame Oxidation von THC, wenn Blüten und Harze an Luft und Licht altern. Ein hoher CBN-Wert ist daher oft ein Alterszeichen. Siehe unseren CBN-Guide.
Natürliche CannabinoideHarz, das durch Reiben der Blüten lebender Pflanzen von Hand gewonnen wird, eine Tradition des indischen und nepalesischen Himalaya. Charas ist weich, dunkel und sehr aromatisch. Die Gewinnung ist langsam und liefert nur kleine Mengen.
Harze und TexturenEinheitliche Produktmenge gleicher Herkunft und gleichen Ernte- oder Abpackdatums, gekennzeichnet durch eine eindeutige Nummer. Die Chargennummer verbindet Etikett, Rechnung und Analyse. Bei Green Connection werden die Chargen im Labor analysiert.
Labor und QualitätEinteilung von Pflanzen nach dem Cannabinoid, das in ihrem Harz dominiert. Genetische Studien unterscheiden üblicherweise Typ I (THC-dominant), II (gemischt), III (CBD-dominant), IV (CBG-dominant) und V (nahezu cannabinoidfrei). Bestimmt wird er weitgehend von den Synthase-Genen; mehr dazu in unserem Cannabinoid-Guide.
Botanik der PflanzeDer Blütenstand, der einen Trieb krönt, vor allem den Haupttrieb. Das Wort stammt aus dem Spanischen und bedeutet Schwanz. Die Haupt-Cola ist meist der dichteste und schwerste Bud der Pflanze, während die unteren Äste kleinere Blüten tragen.
Botanik der PflanzeTrockenes, brüchiges Konzentrat, das bei Berührung zerkrümelt, honigfarben bis blassgelb. Die Textur ergibt sich aus geringer Feuchte und wenig Restlösungsmittel. Wie bei Badder beschreibt der Name das Aussehen, nicht die Chemie.
Harze und TexturenDurch Anbau entstandene und erhaltene Sorte. Im EU-Recht ist eine Hanf-„Sorte“ eine amtlich eingetragene Züchtung; im Blütenhandel spricht man eher von Strain oder Genetik. Ein Handelsname allein garantiert kein bestimmtes chemisches Profil.
Botanik der PflanzeDie Nachreifung getrockneter Blüten in verschlossenen Behältern über mehrere Wochen, die anfangs regelmäßig geöffnet werden, um die Feuchte auszugleichen. Grasige Noten treten zurück, das Bouquet rundet sich ab. Für Hanf ist das, was die Reifung für Käse oder Tabak ist.
Anbau und TrocknungGewerblicher Käufer, der einkauft, um an andere Verkaufsstellen weiterzuverkaufen, mitunter in einem festgelegten Gebiet. Er unterscheidet sich vom Einzelhändler, der direkt an Endkunden verkauft. Manche Lieferanten reservieren Artikel oder Regionen für ihre Distributoren.
B2B-Handel und RegulierungHarz, das entsteht, wenn trockene Trichome ohne Wasser oder Lösungsmittel durch Siebe mit abnehmender Maschenweite laufen. Jeder Durchgang trennt eine Fraktion anderer Reinheit ab. Die feinsten Qualitäten kommen an die besten Eiswasser-Harze heran; der Vergleich steht in unserem Harz-Ratgeber.
Harze und TexturenKrankheit durch Pilze der Ordnung Erysiphales, die einen weißen, mehligen Belag zuerst auf Blättern und dann auf Blüten bilden. Sie gedeiht bei stehender Luft und lässt sich mit bloßem Auge mit Trichomen verwechseln. Eine Lupe schafft Klarheit.
Anbau und TrocknungPflanze, die männliche und weibliche Blüten am selben Exemplar trägt. Viele Nutzhanfsorten wurden einhäusig gezüchtet, damit Samen- und Faserernte gleichmäßig reifen; französische Züchtungen wie Futura 75 oder Fedora 17 stehen auch auf deutschen Feldern.
Botanik der PflanzeVertrag der Vereinten Nationen über Suchtstoffe. Sein Artikel 28 nimmt den Anbau von Hanf für gewerbliche Zwecke (Fasern und Samen) oder gärtnerische Zwecke von seinem Geltungsbereich aus. Im Dezember 2020 strich die UN-Suchtstoffkommission Cannabis aus Anhang IV und beließ es in Anhang I.
B2B-Handel und RegulierungRegistrierungs- und Identifizierungsnummer für Wirtschaftsbeteiligte, vergeben vom Zoll. Sie ist Pflicht für Ein- und Ausfuhren über die Grenzen der Europäischen Union hinweg. Sie beginnt mit dem Länderkennzeichen des ausstellenden Staates.
B2B-Handel und RegulierungDer beste Zeitraum für die Ernte. Man beurteilt ihn mit der Lupe: Die Trichomköpfe wechseln von klar zu milchig und nehmen dann einen Bernsteinton an. Die Farbe der Narben ergänzt die Einschätzung.
Anbau und TrocknungDie geerntete Menge an Trockenblüten, angegeben in Gramm pro Quadratmeter, pro Pflanze oder indoor pro Watt. Ertrag und Qualität gehen nicht immer zusammen: Wer den Ertrag ausreizt, kann Trichomdichte oder Aromenvielfalt verlieren.
Anbau und TrocknungEntscheidung des Gerichtshofs der EU vom 19. November 2020. Danach ist in einem Mitgliedstaat rechtmäßig hergestelltes CBD kein Suchtstoff im Sinne des Übereinkommens von 1961, und ein anderer Staat darf seinen Vertrieb nur aus hinreichend begründeten Motiven verbieten. Es ist ein Meilenstein im europäischen Hanfrecht.
B2B-Handel und RegulierungDas große, gefingerte Blatt, das als Symbol des Hanfs gilt, meist aus fünf bis neun gezähnten Fiederblättchen. Es leistet den Großteil der Photosynthese, trägt aber wenige Drüsentrichome. Es wird vor oder beim Trimmen entfernt.
Botanik der PflanzeSamen, der fast ausschließlich weibliche Pflanzen hervorbringt. Man erhält ihn, indem man eine weibliche Pflanze zur Pollenbildung bringt, die dann nur X-Chromosomen weitergibt. So entfällt das Aussortieren der Männchen.
Anbau und TrocknungAnteil des Wassers an der Masse einer Probe in Prozent. Er wird über den Masseverlust beim Trocknen bestimmt. Zwei Chargen mit gleichem Feuchtegehalt können eine unterschiedliche Wasseraktivität haben, deshalb ergänzen sich beide Messungen.
Labor und QualitätPflanzliches Polyphenol, das vor allem zur Färbung der Gewebe beiträgt. Hanf bildet mehrere davon, darunter die Cannflavine A, B und C, die nur in dieser Pflanze vorkommen. Da Flavonoide praktisch nicht flüchtig sind, spielen sie für den Duft kaum eine Rolle, anders als Terpene.
Terpene und AromenDie Neigung einer Verbindung, in die Luft überzugehen. Leichte Monoterpene entweichen deutlich schneller als Sesquiterpene. Eine Referenzstudie maß 31 % Verlust an ätherischem Öl nach einer Woche Lufttrocknung und 55 % nach drei Monaten Lagerung; daher die Regeln zur Lagerung von Blüten und Harzen.
Terpene und AromenDie reinste Qualitätsstufe gesiebter Harze, fast nur aus Trichomköpfen bestehend. Man erkennt sie daran, dass sie bei Wärme vollständig schmilzt, ohne Pflanzenrückstände zu hinterlassen. Häufig wird sie auf einer Skala von einem bis sechs Sternen bewertet.
Harze und TexturenGaschromatographie, gekoppelt mit einem Massenspektrometer (MS), das Moleküle identifiziert, oder einem Flammenionisationsdetektor (FID), der sie quantifiziert. Sie ist das Mittel der Wahl für Terpene und Restlösungsmittel. Die Probe kann aus dem Gasraum über dem Material entnommen werden (Headspace).
Labor und QualitätGibt an, wie viele Siebdurchgänge ein trockenes Harz durchlaufen hat. Jeder Durchgang entfernt Pflanzenreste und erhöht den Anteil an Trichomköpfen. Ein „3x gefiltertes“ Harz ist daher grundsätzlich heller, feiner und reiner als ein „1x“.
Harze und TexturenAmtliches Verzeichnis der EU mit den Sorten landwirtschaftlicher Pflanzenarten, deren Saatgut vermarktet werden darf. Es enthält mehrere Dutzend Hanfsorten. Nur zertifiziertes Saatgut dieser Sorten berechtigt zu Zahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik.
B2B-Handel und RegulierungDas Erbgut, das eine Pflanze von ihren Eltern erhält. Es legt das Potenzial fest: Chemotyp, mögliche Aromapalette, Blütedauer. Ein Steckling gibt einen Genotyp exakt weiter, was ein Samen nicht garantieren kann.
Botanik der PflanzeKennzahl, die THC und den dem THCA entsprechenden THC-Anteil addiert, nach der Formel THC + 0,877 × THCA. Der Faktor 0,877 ist das Verhältnis der molaren Massen beider Moleküle. Mehrere Regelwerke beziehen sich darauf; unsere Seite zum europäischen Rechtsrahmen gibt den Überblick.
Labor und QualitätAnbau unter einer Abdeckung, der Tageslicht mit Schutz vor Regen, Wind und Schädlingen verbindet. Zusatzbeleuchtung oder Verdunkelung können das System ergänzen. Gewächshausblüten liegen bei Dichte und Preis oft zwischen Indoor und Outdoor.
Anbau und TrocknungUnternehmen, das in großen Mengen bei Produzenten einkauft und an gewerbliche Kunden weiterverkauft. Es wählt aus, prüft und lagert die Ware und bietet Konditionen für Shops. Unsere Konditionen stehen auf der Seite Großhandel Europa.
B2B-Handel und RegulierungGebräuchlicher Name für Cannabis sativa, der für Fasern, Samen oder Blüten angebaut wird. In der Europäischen Union bezeichnet der Begriff Sorten aus dem gemeinsamen Sortenkatalog, deren THC-Gehalt unter dem gesetzlichen Grenzwert bleibt. Hanf gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und ist in Asien seit Jahrtausenden belegt.
Botanik der PflanzeDie Pflanzenfamilie, zu der Hanf gehört. Sie umfasst rund zehn Gattungen, darunter Humulus (Hopfen) und Celtis (Zürgelbaum). Die enge Verwandtschaft mit dem Hopfen erklärt manche gemeinsamen Aromen, etwa Myrcen und Humulen, die in beiden Pflanzen vorkommen.
Botanik der PflanzeDie trockene Frucht des Hanfs, eine Achäne mit einem einzigen Samen. Sie dient der Aussaat und mehreren landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten, etwa der Ölpressung. In einer Sammlerblüte zeigen Samen an, dass eine Bestäubung stattgefunden hat.
Botanik der PflanzeDie klebrige Absonderung der Drüsentrichome, gespeichert unter ihrer dünnen Kutikula. Sie bündelt Cannabinoide und Terpene. Im weiteren Sinn bezeichnet das Wort alle Erzeugnisse, die durch Abtrennen dieser Trichome vom Pflanzenmaterial entstehen.
Harze und TexturenGesammeltes und anschließend zu Platten, Kugeln oder Stangen gepresstes Hanfharz. Das Wort kommt vom arabischen haschisch, „Gras“. Marokko, Libanon, Afghanistan und der Himalaya haben jeweils eigene Methoden und Texturen entwickelt, die unser Haschisch- und Harz-Ratgeber vorstellt.
Harze und TexturenTrennverfahren, bei dem die gelöste Probe unter hohem Druck durch eine Säule läuft und jedes Molekül zu einer eigenen Zeit austritt. Mit UV-Detektor ist es der Standard zur Bestimmung von Cannabinoiden. Es arbeitet ohne Erhitzen der Probe und kann so saure und neutrale Formen unterscheiden.
Labor und QualitätSesquiterpen, C15H24, Isomer des Beta-Caryophyllens und fast immer mit ihm zusammen zu finden. Sein Name geht auf den Hopfen (Humulus lupulus) zurück, in dem es beschrieben wurde. Es bringt holzige, trockene, krautige Noten.
Terpene und AromenAnbau, bei dem sich die Wurzeln aus einer Nährlösung versorgen, in einem inerten Substrat wie Steinwolle oder Blähton. Er erlaubt eine genaue Steuerung der Nährstoffe. Im Gegenzug verlangt er eine ständige Kontrolle von pH-Wert und elektrischer Leitfähigkeit.
Anbau und TrocknungHarz, das in eiskaltem Wasser von der Pflanze getrennt und dann in einer Reihe von Filterbeuteln mit abnehmender Maschenweite aufgefangen wird. Die Kälte macht die Trichome spröde, sodass sie sauber abbrechen. Der Name stammt von einer Filterbeutel-Marke, die Ende der 1990er-Jahre in den Niederlanden auf den Markt kam.
Harze und TexturenRegeln der Internationalen Handelskammer, aktuell in der Fassung 2020, die festlegen, wer Transport, Versicherung und Zölle bezahlt und wann die Gefahr vom Verkäufer auf den Käufer übergeht. EXW (ab Werk), DAP (geliefert benannter Ort) und DDP (geliefert verzollt) sind am gebräuchlichsten.
B2B-Handel und RegulierungEtiketten, die aus der Beschreibung von Pflanzen unterschiedlicher Herkunft entstanden: die eine gedrungen mit breiten Blättern, die andere hoch mit schmalen Blättern. Analysen von zehntausenden Proben zeigten, dass sie die tatsächliche Chemie schlecht vorhersagen. Heute beschreiben sie vor allem die Wuchsform.
Botanik der PflanzeAnbau unter Kunstlicht (LED oder Natriumdampflampen) in einem geschlossenen Raum, in dem Temperatur, Luftfeuchte und Luftaustausch gesteuert werden. Er erlaubt mehrere Ernten pro Jahr und liefert dichte, stark bereifte Buds. Den vollständigen Vergleich bietet unser Ratgeber Indoor, Outdoor, Gewächshaus.
Anbau und TrocknungInternationale Norm mit den Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien. Die Akkreditierung vergibt eine nationale Stelle, in Deutschland die DAkkS, in Österreich Akkreditierung Austria, in der Schweiz die SAS. Sie gilt für bestimmte Methoden, nicht für das Labor als Ganzes.
Labor und QualitätMoleküle mit gleicher Summenformel, aber unterschiedlicher Anordnung der Atome. THC und CBD sind Isomere (C21H30O2), ebenso THCA und CBDA (C22H30O4). Wiegen allein reicht also nicht, um sie zu unterscheiden; dafür braucht es eine chromatographische Trennung.
Natürliche CannabinoideMolekül mit fünf Kohlenstoffatomen (C5H8), das als Baustein aller Terpene dient. Zwei Einheiten ergeben ein Monoterpen mit C10, drei ein Sesquiterpen mit C15. Diese „Isoprenregel“ ordnet Terpene nach ihrer Größe.
Terpene und AromenPulver aus Trichomköpfen, die durch Reiben über Siebe trocken von den Blüten getrennt werden. Das Wort arabischen Ursprungs bezeichnet in Marokko auch die Pflanze selbst. Ungepresster Kif ist die einfachste Form gesiebten Harzes.
Harze und TexturenOberbegriff für jedes Material, in dem Trichome oder ihre Inhaltsstoffe von der Pflanze getrennt wurden. Man unterscheidet mechanische Konzentrate (Kif, Haschisch, Rosin) von solchen, die mit Lösungsmitteln entstehen. Badder, Crumble, Shatter und Wax sind Bezeichnungen für Texturen.
Harze und TexturenDas größte Drüsentrichom: ein kugeliger Kopf auf einem Stiel, vor allem auf den Brakteen während der Blüte. Forschende der University of British Columbia zeigten, dass diese Trichome die meisten Cannabinoide und Terpene bilden. Ihre Köpfe sind es, die hochwertige Harze gezielt gewinnen wollen.
Botanik der PflanzeLokale Population, die über Generationen in derselben Region ohne moderne Züchtung angebaut wurde und an ihr Klima angepasst ist. Landrassen aus dem Hindukusch, dem Rif oder Südostasien stehen hinter vielen heutigen Genetiken. Sie sind ein lebendiges Reservoir aromatischer Vielfalt.
Botanik der PflanzeGewächshaustechnik, bei der die Pflanzen abgedeckt werden, um die Tage künstlich zu verkürzen und die Blüte einzuleiten. So sind zwei oder drei Ernten pro Saison statt einer möglich. Der Begriff ist die Kurzform des englischen light deprivation.
Anbau und TrocknungMonocyclisches Monoterpen, C10H16, das nach Orangen- oder Zitronenschale duftet. Die D-Form ist die der Zitrusfrüchte. Im Hanf häufig als Nebenterpen vertreten, verleiht es Blüten ihre frischen, spritzigen Noten.
Terpene und AromenMonoterpenalkohol, C10H18O, mit blumigem Duft nach Lavendel und Bergamotte. Er kommt in mehr als zweihundert Pflanzenarten vor. Im Hanf ist er meist ein Nebenterpen, dank seiner niedrigen Geruchsschwelle aber gut wahrnehmbar.
Terpene und AromenAnbau in einem Boden voller organischer Substanz und Mikroorganismen, in dem die Ernährung auf biologischer Aktivität beruht statt auf Mineraldünger bei jeder Bewässerung. Der Boden wird oft von Zyklus zu Zyklus weiterverwendet. Viele handwerkliche Produzenten setzen auf diesen Ansatz.
Anbau und TrocknungDie Nachweisgrenze (LOD) ist die kleinste Menge, die eine Methode erkennen kann; die Bestimmungsgrenze (LOQ) die kleinste, die sie zuverlässig messen kann. Ein Ergebnis „< LOQ“ oder „n. n.“ bedeutet nicht null, sondern „unterhalb dessen, was die Methode messen kann“.
Labor und QualitätDie Pflanze mit Staubblüten, die den Pollen freisetzt. Sie trägt kaum Harz. Im Blütenanbau werden Männchen früh erkannt und entfernt, denn eine einzige Pflanze kann eine große Fläche bestäuben und die Ernte mit Samen füllen.
Botanik der PflanzeHarz aus dem Rifgebirge im Norden Marokkos rund um Ketama, über Jahrzehnte das weltweit wichtigste Haschischgebiet. Die traditionelle Methode schlägt getrocknete Pflanzen über gespannte Tücher aus. Der Begriff steht auch für Texturen und Stile, die aus dieser Tradition stammen.
Harze und TexturenZählung der vorhandenen Mikroorganismen: aerobe Gesamtkeimzahl (TAMC), Hefen und Schimmelpilze (TYMC) sowie Nachweis bestimmter Bakterien. Sie spiegelt die Hygiene bei Anbau, Trocknung und Verpackung. Die Ergebnisse werden in koloniebildenden Einheiten pro Gramm (KBE/g) angegeben.
Labor und QualitätLängeneinheit, ein Tausendstel Millimeter, mit der die Maschenöffnung von Sieben und Filterbeuteln angegeben wird. Übliche Sets reichen von 25 bis 220 µm. Die Fraktion von 73 bis 120 µm sammelt in der Regel die begehrtesten Trichomköpfe.
Harze und TexturenTerpen mit zehn Kohlenstoffatomen (zwei Isopreneinheiten), leicht und sehr flüchtig. Myrcen, Limonen, die Pinene, Terpinolen und Ocimen sind die wichtigsten im Hanf. Sie bilden die Kopfnote des Bouquets und verfliegen mit der Zeit als Erste.
Terpene und AromenAbkürzung für minimum order quantity, die kleinste akzeptierte Menge pro Bestellung oder Artikel. Sie deckt die Bearbeitungskosten des Lieferanten. Die Mindestbestellmenge variiert je nach Produkt und Format.
B2B-Handel und RegulierungKleine Menge, die verschickt wird, damit ein Produkt vor einer Großbestellung beurteilt werden kann: Optik, Dichte, Aroma. Das ist der übliche erste Schritt einer neuen Geschäftsbeziehung. Gewerbliche Käufer erfahren auf unserer Seite Großhandel Europa, wie sie ein Muster anfragen.
B2B-Handel und RegulierungGiftstoffe bestimmter Schimmelpilze (Aspergillus, Penicillium), vor allem die Aflatoxine B1, B2, G1, G2 und Ochratoxin A. Sie treten vor allem auf, wenn Material schlecht getrocknet oder zu feucht gelagert wurde. Ihre Bestimmung gehört zu den häufigsten Kontaminantenprüfungen.
Labor und QualitätAcyclisches Monoterpen, C10H16, mit erdigen, moschusartigen und fruchtigen Noten, die man auch aus Hopfen, Mango und Thymian kennt. Es ist sehr oft das Hauptterpen im Hanf. Sein Siedepunkt liegt bei etwa 167 °C.
Terpene und AromenSesquiterpenalkohol, C15H26O, mit holzigen, blumigen und rindenartigen Noten, vorhanden in Neroli, Jasmin und Ingwer. Im Hanf ist es meist eine Nebenkomponente. Seine geringe Flüchtigkeit macht es zu einem stabilen Profilmarker.
Terpene und AromenHanf, der in großem Maßstab aus zertifizierten Sorten für Faser, Samen, Schäben oder Biomasse angebaut wird. In Deutschland ist der Anbau anzeigepflichtig und wird von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung überwacht. Die EU zählt zu den größten Produzenten weltweit.
B2B-Handel und RegulierungAcyclisches Monoterpen, C10H16, mit süßen, krautigen und leicht holzigen Noten. Es steckt in Basilikum, Minze und vielen Blüten und ist sehr flüchtig. Vor allem in fruchtigen und tropischen Profilen taucht es auf.
Terpene und AromenKleines aromatisches Molekül mit einer Kette aus fünf Kohlenstoffatomen, das in den Trichomen entsteht. Es verbindet sich mit Geranylpyrophosphat, einer Terpen-Vorstufe, zu CBGA. Es ist der Baustein aller klassischen Cannabinoide mit Pentylkette.
Natürliche CannabinoideAnbau im Freien unter der Sonne, mit einer Ernte pro Jahr im Spätsommer oder Herbst. Die Pflanzen werden größer, die Buds luftiger. Es ist die traditionelle Anbauform des europäischen Hanfs und die energiesparendste; mehr in unserem Ratgeber zu den Anbauformen.
Anbau und TrocknungSpuren von Pflanzenschutzmitteln, die in einer Charge gemessen werden, häufig per Chromatographie mit Tandem-Massenspektrometrie. Labore prüfen in einem einzigen Lauf auf hunderte Substanzen. Das Ergebnis wird mit den geltenden Höchstgehalten verglichen.
Labor und QualitätDie Gesamtheit der sichtbaren Merkmale einer Pflanze: Wuchs, Farbe, Dichte, Aroma, chemisches Profil. Er entsteht aus dem Zusammenspiel von Genotyp und Umwelt. Zwei Samen derselben Sorte können daher unterschiedliche Phänotypen hervorbringen, weshalb Grower gezielt nach den besten „Phenos“ suchen.
Botanik der PflanzeDie tägliche Belichtungsdauer. Hanf ist eine Kurztagspflanze: Er blüht, wenn die Nächte länger werden. Indoor hält man für das Wachstum etwa 18 Stunden Licht und stellt dann auf 12 Stunden um, um die Blüte einzuleiten.
Botanik der PflanzeBicyclisches Monoterpen, C10H16, in zwei Formen, alpha und beta. Es trägt den Duft von Kiefernnadeln und Nadelholzharz. Alpha-Pinen zählt zu den am weitesten verbreiteten Terpenen im Pflanzenreich.
Terpene und AromenIn Platten- oder Riegelform gepresstes Format, der Standard für Harz im Großhandel. Das Pressen verringert die Oberfläche, die der Luft ausgesetzt ist, und schützt so die Terpene. Die Platte wird anschließend nach Gewicht geschnitten.
Harze und TexturenIm Handel der Name für trocken gesiebtes Harz, pulvrig oder nur leicht gepresst, von goldener bis beiger Farbe. Streng genommen ist das falsch: Echter Pollen stammt aus männlichen Blüten und enthält kein Harz. Der Begriff ist bei Händlern und Käufern dennoch fest etabliert.
Harze und TexturenKleine Buds aus den unteren Bereichen der Pflanze, die weniger Licht abbekommen. Gleiche Genetik und oft gleiches Profil wie die großen Buds, aber weniger dicht und leichter. Sie kosten in der Regel weniger; wie man sie beurteilt, erklärt unser Ratgeber zur Qualität von Hanfblüten.
Anbau und TrocknungEntnahme eines repräsentativen Teils einer Charge für die Analyse. Ein Ergebnis ist nur so verlässlich wie die Probe: an mehreren Stellen entnehmen, homogenisieren, eine Rückstellprobe aufbewahren. Für die amtliche THC-Kontrolle auf dem Feld schreibt die EU eine Probenahme aus dem oberen Drittel der Pflanzen vor.
Labor und QualitätEin wie eine Rechnung aufgebautes Dokument, das vor dem eigentlichen Verkauf ausgestellt wird, etwa für eine Vorauszahlung oder Zollformalitäten. Sie ist kein Buchungsbeleg: Die endgültige Rechnung folgt später.
B2B-Handel und RegulierungVerhältnis in Prozent zwischen der Wassermenge in der Luft und der Höchstmenge, die sie bei dieser Temperatur aufnehmen kann. Sie steuert die Trocknung und danach die Lagerung. Zu hohe Feuchte begünstigt Schimmel, zu niedrige lässt Blüten austrocknen.
Anbau und TrocknungLösungsmittelspuren, die nach der Herstellung in einem Extrakt verbleiben, etwa Butan, Propan oder Ethanol. Sie werden per Gaschromatographie gemessen und in ppm angegeben. Mechanische Harze (Kif, Haschisch, Rosin) enthalten per Definition keine.
Labor und QualitätVerfahren, bei dem nicht der Verkäufer, sondern der gewerbliche Käufer die Umsatzsteuer auf einen innergemeinschaftlichen Erwerb abführt. Die Rechnung trägt dann den entsprechenden Hinweis und die USt-IdNr. beider Parteien.
B2B-Handel und RegulierungHarz, das allein mit Druck und Wärme, ganz ohne Lösungsmittel, aus Blüten, Kif oder Haschisch gepresst wird. Von Hash Rosin spricht man, wenn das Ausgangsmaterial ein Eiswasser-Harz ist. Die Textur reicht von glasig bis cremig.
Harze und TexturenDie Fähigkeit, den Weg einer Charge vom Anbau bis zur Lieferung nachzuvollziehen: Lieferant, Chargennummer, Analysen, Transport, Rechnung. Für Wiederverkäufer ist sie die Grundlage, um eine Kontrolle oder die Frage eines gewerblichen Kunden zu beantworten.
Labor und QualitätRobuste, kleinwüchsige Hanfform mit kurzem Zyklus aus Zentralasien und Russland. Ihre Besonderheit: Sie blüht nach Alter und nicht nach Tageslänge. Züchter kreuzten sie mit anderen Linien, um selbstblühende Sorten zu schaffen.
Botanik der PflanzeDie Positionierung, unter der Green Connection seine Blüten und Harze anbietet: Sammlerstücke und Aromamaterialien, nicht zum Verzehr bestimmt. Jeder Käufer bleibt dafür verantwortlich, die Regeln seines Landes einzuhalten. Die verfügbaren Artikel findest du in unserem Katalog.
B2B-Handel und RegulierungIn der lebenden Pflanze entstehen Cannabinoide als Carbonsäuren, gekennzeichnet durch den Buchstaben A: THCA, CBDA, CBGA. Die neutralen Formen ohne Carboxylgruppe tragen den Kurznamen (THC, CBD, CBG). Ein Prüfbericht weist beide getrennt aus, deshalb lohnt sich der Blick auf jede Zeile.
Natürliche CannabinoideDer holzige Kern des Stängels, der nach dem Abtrennen der Fasern übrig bleibt. Leicht und sehr saugfähig, dient er als Tiereinstreu, Mulch und Zuschlagstoff für Hanfbeton. Schäben machen den Großteil der Stängelmasse aus.
Botanik der PflanzeElemente wie Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen, auf die bei Kontaminantenanalysen geprüft wird. Hanf nimmt Metalle leicht aus dem Boden auf, so sehr, dass er zur Sanierung belasteter Flächen erforscht wird. Boden- und Betriebsmittelqualität sind daher entscheidend.
Labor und QualitätTerpen mit fünfzehn Kohlenstoffatomen (drei Isopreneinheiten), schwerer und weniger flüchtig als ein Monoterpen. Beta-Caryophyllen und Humulen sind im Hanf am häufigsten. Ihr Gewicht hilft ihnen, die Trocknung zu überstehen, weshalb ihr Anteil in älteren Blüten steigt.
Terpene und AromenGlasartiges, durchscheinendes Konzentrat, das wie Glas zerspringt, daher der englische Name. Die Farbe reicht von hellem Bernstein bis Gold. Bei Wärme wird es weicher und kann mit dem Alter seine Klarheit verlieren.
Harze und TexturenSpanisches Wort für „ohne Samen“, verwendet für unbestäubte weibliche Blüten. Ohne Befruchtung bildet die Pflanze weiter Brakteen und Trichome. Das ist der Standard für jede Qualitätsblüte.
Anbau und TrocknungDrüsentrichom ohne Stiel, dessen Kopf direkt auf der Oberhaut sitzt. Es ist kleiner als das Stieltrichom und bildet weniger Terpene. Entwicklungsstudien deuten darauf hin, dass ein Teil der Stieltrichome aus sitzenden Vorstufen hervorgeht.
Botanik der PflanzePreisraster, bei dem der Preis pro Gramm oder Kilo sinkt, je größer die Bestellmenge ist. Übliche Staffeln reichen von hundert Gramm bis zu mehreren Kilo. Die öffentlichen Preise jedes Artikels stehen in unserem Katalog.
B2B-Handel und RegulierungEin von einer Mutterpflanze geschnittener Trieb, der zur Bewurzelung gebracht wird. Genetisch identisch mit der Mutter, sorgt er für eine einheitliche Ernte. Die Mutterpflanze bleibt in der Wachstumsphase, um laufend Stecklinge zu liefern.
Anbau und TrocknungWeibliches Organ der Blüte; die Härchen, die aus den Brakteen ragen, sind vor allem die Narben, zwei Fäden zum Auffangen des Pollens. Zu Beginn der Blüte weiß, färben sie sich mit der Zeit braun oder orange. Ihre Farbe gibt einen Hinweis auf die Reife, ist aber weniger verlässlich als der Blick auf die Trichome.
Botanik der PflanzeEnzym, das aus CBGA ein saures Cannabinoid bildet. THCA-Synthase, CBDA-Synthase und CBCA-Synthase sind Oxidocyclasen, die in den Speicherraum der Trichome abgegeben werden. Welches Gen in einer Pflanze überwiegt, entscheidet weitgehend über ihren Chemotyp.
Natürliche CannabinoideFlüchtiger Kohlenwasserstoff, aufgebaut aus Einheiten mit fünf Kohlenstoffatomen, dem Isopren. Hanf bildet in seinen Trichomen mehr als hundert davon, und sie machen den Großteil seines Dufts aus. Chemie, Flüchtigkeit und 25 Steckbriefe im Terpen-Guide.
Terpene und AromenEin Terpen mit einer sauerstoffhaltigen Gruppe: Alkohol, Ether, Keton oder Oxid. Linalool, Bisabolol und Nerolidol sind Beispiele. Im Alltag fasst man Terpene und Terpenoide meist unter „Terpene“ zusammen.
Terpene und AromenDie Rangfolge der in einer Charge gemessenen Terpene: ein dominantes, zwei oder drei Nebenterpene und Spuren. Der Gesamtterpengehalt einer Blüte beträgt höchstens wenige Prozent des Trockengewichts. Das Profil hängt von Genetik, Anbau und Trocknung ab; wie man es liest, zeigt unser Terpen-Guide.
Terpene und AromenMonoterpen, C10H16, mit frischen Noten, zugleich holzig, blumig und leicht zitrisch. Selten dominant, prägt es dennoch eine klar erkennbare Aromagruppe unter den Hanfsorten. Es kommt auch in Äpfeln, Kreuzkümmel und Teebaum vor.
Terpene und AromenDelta-9-Tetrahydrocannabinol, C21H30O2, ein Isomer von CBD, dessen Struktur 1964 beschrieben wurde. Es ist das Referenz-Cannabinoid der Regulierung: Sein Gehalt entscheidet, ob eine Hanfsorte in Europa zulässig ist. Die Rechtslage fasst unsere Seite zur europäischen Gesetzgebung zusammen.
Natürliche CannabinoideHöchster THC-Gehalt für Hanfsorten, die Zahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik erhalten können, festgelegt in Artikel 4 der Verordnung (EU) 2021/2115 und gültig seit dem 1. Januar 2023 (zuvor 0,2 %). Die Mitgliedstaaten behalten Zuständigkeiten für einen Teil der Verkaufsregeln; siehe unsere Seite zur Rechtslage in Europa.
B2B-Handel und RegulierungDelta-9-Tetrahydrocannabinolsäure, C22H30O4, molare Masse rund 358,5 g/mol. Sie entsteht aus CBGA durch die THCA-Synthase und ist die Säureform des THC in der Pflanze. Das vollständige chemische Profil steht in unserem THCA-Guide.
Natürliche CannabinoideTetrahydrocannabivarin, C19H26O2. Es gehört zu den Varinen, Cannabinoiden mit einer Seitenkette aus drei statt fünf Kohlenstoffatomen, aufgebaut aus Divarinsäure. Nennenswerte Mengen finden sich in einigen Linien afrikanischer oder asiatischer Herkunft.
Natürliche CannabinoideSchwefelverbindungen, die nur in winzigen Spuren vorkommen, aber eine enorme Geruchskraft haben. 2021 identifizierte ein US-Forschungsteam 3-Methyl-2-buten-1-thiol als Hauptquelle des typischen „Skunk“-Geruchs. Diese Stoffe erreichen ihren Höhepunkt gegen Ende der Blüte und beim Curing und nehmen bei der Lagerung wieder ab.
Terpene und AromenMikroskopisch kleiner Auswuchs der Pflanzenoberhaut. Hanf besitzt nichtdrüsige Trichome, einfache Schutzhaare, und Drüsentrichome, die Harz absondern. Letztere geben den Blüten ihren frostigen Look und sind der Rohstoff aller Harze und Haschischsorten.
Botanik der PflanzeDas Entfernen der Blätter rund um die Buds, von Hand mit der Schere oder maschinell, an frischen (Wet Trim) oder getrockneten Pflanzen (Dry Trim). Handarbeit ist langsamer, schont aber die Trichome besser; ein zentrales Kriterium in unserem Ratgeber zur Blütenqualität.
Anbau und TrocknungDer Schritt, der frisches Material auf eine stabile Feuchte bringt. Er erfolgt langsam, im Dunkeln, bei kühler und mäßig feuchter Luft, oft um 15 bis 20 °C und 55 bis 65 % relativer Luftfeuchte, über ein bis zwei Wochen. Zu schnelles Trocknen vertreibt Terpene, wie unser Lagerungs-Ratgeber erklärt.
Anbau und TrocknungDie Umsatzsteuer-Identifikationsnummer kennzeichnet ein Unternehmen im innergemeinschaftlichen Handel; ihre Gültigkeit lässt sich online über das VIES-System der Europäischen Kommission prüfen. In Deutschland vergibt sie das Bundeszentralamt für Steuern. Zwischen Unternehmen aus zwei Mitgliedstaaten wird die Lieferung grundsätzlich ohne Umsatzsteuer berechnet.
B2B-Handel und RegulierungPhase, in der die Pflanze Triebe, Blätter und Wurzeln bildet, ohne zu blühen. Indoor wird sie mit langen Tagen von etwa 18 Stunden Licht gehalten. Ihre Dauer beeinflusst die Endgröße und die Zahl der Blütenstände.
Anbau und TrocknungOpakes Konzentrat mit wachsartiger, mehr oder weniger formbarer Konsistenz. Aufgeschlagen und luftiger heißt es Budder. Die Grenzen zwischen Wax, Budder und Badder ziehen Hersteller unterschiedlich.
Harze und TexturenDie Pflanze, die die Blütenstände trägt, bedeckt mit harzreichen Drüsentrichomen. Sie liefert sämtliche Blüten des Handels. Bleibt sie unbestäubt, produziert sie weiter Harz, statt ihre Energie in Samen zu stecken.
Botanik der PflanzeEin Produkt, das ein Lieferant herstellt oder abpackt und das unter der Marke des Käufers verkauft wird. Der Wiederverkäufer wählt Verpackung und Erscheinungsbild. Die Verantwortung für die Kennzeichnung im Verkaufsland liegt bei ihm.
B2B-Handel und RegulierungAchtstelliger Code der Kombinierten Nomenklatur der EU, aufgebaut auf dem sechsstelligen internationalen Harmonisierten System. Er ordnet jede Ware für Statistik und Zoll ein. Roher oder gerösteter Hanf fällt zum Beispiel unter die Position 5302.
B2B-Handel und RegulierungKleines Blatt, das aus dem Blütenstand wächst und sich mit Trichomen überzieht, daher das zuckrige Aussehen. Beim Trimmen wird es größtenteils entfernt. Weil es viel Harz trägt, dient es oft als Ausgangsmaterial für gesiebte Harze.
Botanik der PflanzeBezeichnet eine Art, deren männliche und weibliche Blüten auf getrennten Pflanzen wachsen. Hanf ist von Natur aus zweihäusig, mit einem XY-System der Geschlechtsbestimmung ähnlich dem der Säugetiere. Für Sammlerblüten werden nur die weiblichen Pflanzen behalten.
Botanik der PflanzeEine weibliche Pflanze, die zusätzlich männliche Blüten bildet, oft unter Stress wie Lichtlecks, Hitze oder instabiler Genetik. Der botanisch genaue Begriff lautet intersexuell. Diese Blüten können die Ernte bestäuben und Samen hinterlassen, was die Charge entwertet.
Botanik der PflanzeJede Definition beruht auf Primär- oder Referenzquellen: amtlichen Texten der Europäischen Union, begutachteten wissenschaftlichen Veröffentlichungen, chemischen Datenbanken und technischen Normen. Die Summenformeln folgen PubChem. Die genannten Zahlen (Grenzwerte, Spannen, Daten) stammen aus diesen Dokumenten; wo die Fachliteratur uneinig ist, nennen wir eine Größenordnung statt eines exakten Werts.
Das Glossar wird zusammen mit der Website aktualisiert. Begriffe zur Blütenqualität und zu Harzen verweisen auf unsere Fachratgeber, die jedes Thema mit Tabellen und Beispielen vertiefen.
Dieses Glossar ist ein botanischer, chemischer und rechtlicher Inhalt. Die Blüten und Harze von Green Connection werden als Sammlerartikel und Aromamaterialien angeboten, die nicht zum Verzehr bestimmt sind. Sie sind keine Arzneimittel.
Unsere Produkte enthalten weniger als 0,3 % Delta-9-THC, und die Chargen werden im Labor analysiert.
Verantwortung des Käufers: Die Vorschriften unterscheiden sich von Land zu Land; jeder Käufer prüft vor Bestellung oder Weiterverkauf die bei ihm geltenden Regeln. Siehe unsere rechtlichen Hinweise.

Shops, Distributoren und Wiederverkäufer: Stöbere im Katalog, informiere dich über unseren Großhandel in Europa und frag auf WhatsApp nach einem Muster, um das Aroma selbst zu beurteilen.
Lies weiter in der Guide-Reihe von Green Connection.
Kurze Antworten auf die häufigsten Fragen zum Fachvokabular.
Botanisch handelt es sich um dieselbe Art, Cannabis sativa L. In der Europäischen Union bezeichnet Hanf die im gemeinsamen Sortenkatalog gelisteten Sorten, deren THC-Gehalt 0,3 % nicht übersteigt und die für Faser, Samen oder Blüten angebaut werden. Cannabis ist der Oberbegriff für die Art.
Das A steht für die Säureform des Moleküls, das eine Carboxylgruppe trägt. In dieser Form bildet die Pflanze ihre Cannabinoide in den Trichomen: THCA, CBDA und CBGA sind die sauren Varianten von THC, CBD und CBG.
Ein Trichom ist ein winziger Auswuchs der Pflanzenoberfläche. Die Drüsentrichome weiblicher Blüten bilden und speichern das Harz, also Cannabinoide und Terpene. Ihre Dichte und ihr Reifegrad bestimmen, wie eine Blüte aussieht und wie gut ein Harz werden kann.
Alle drei sind von der Pflanze getrenntes Harz. Kif ist das lose Pulver aus Trichomköpfen, gewonnen durch Trockensieben; „Pollen“ heißt im Handel ein kaum gepresstes, gesiebtes Harz; Haschisch ist gepresstes, verdichtetes Harz in Platten-, Kugel- oder Stangenform.
Ein Terpen besteht nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff, etwa Myrcen. Ein Terpenoid enthält zusätzlich Sauerstoff, etwa Linalool. Im Branchenalltag meint „Terpene“ meist beide Gruppen.
Das sind Reinheitsangaben für Eiswasser-Harze. Die Zahl in Mikron nennt die Maschenweite der Filterbeutel, die das Harz zurückgehalten haben; die Fraktion von 73 bis 120 µm enthält meist die saubersten Trichomköpfe, aus denen Full-Melt-Qualitäten entstehen.
Die Anbauform. Indoor heißt Kunstlicht im kontrollierten Klima, Outdoor Freiland unter der Sonne, Gewächshaus Tageslicht unter einer Abdeckung. Jede Form liefert Blüten mit anderer Optik, Dichte und Preislage.
Der Bericht, den ein Labor für eine bestimmte Charge ausstellt: Probenidentität, Methoden, Cannabinoidgehalte und je nach Auftrag Terpene oder Kontaminanten. Er wird zusammen mit der Chargennummer, dem Prüfdatum und den Bestimmungsgrenzen gelesen.
Aus der Verordnung (EU) 2021/2115 zur Gemeinsamen Agrarpolitik: Seit dem 1. Januar 2023 dürfen förderfähige Hanfsorten einen THC-Gehalt von 0,3 % nicht überschreiten. Die Regeln für den Verkauf fertiger Erzeugnisse bleiben teilweise national.
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